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Sonderausstellungen

3. September - 8. Oktober 2017
Präsentation
Ernergetische Ertüchtigung von historischen Fenstern

2016 starteten die Schulen für Holz und Gestaltung des Bezirks Oberbayern ein Projekt zur energetischen Ertüchtigung historischer Fenster. Ziel war es, durch bauliche Maßnahmen und Ergänzungen den Wärmeverlust zu minimieren - und zwar so, dass die historische Bausubstanz so weit als möglich erhalten bleibt.

Die Schüler und Lehrer wählten drei Fenster von Gebäuden aus dem Freilichtmuseum Glentleiten aus und bauten sie nach. Anschließend ergänzten sie diese zu Kastenfenstern. Eine bauphysikalische Bewertung ergab, dass die zum baulich ergänzten Fenster einen Wärmedurchgangswert erreichten, der nahe am Referenzwert eines Fensters für Neubauten liegt.

Die Fensternachbauten inklusive der hinzugefügten Bauteile können Sie in der Systembauhalle aus Warngau besichtigen. Die ausliegende Broschüre informiert Sie detaillierter über das Projekt. Sie können sie kostenfrei mitnehmen.

Rahmenprogramm:
Sonntag, 10. September (Tag des offenen Denkmals)
Ab 15.30 Uhr steht Ihnen der Leiter der Schulen für Holz und Gestaltung, Christoph Schreyer, für Ihre Fragen zum Thema persönlich zur Verfügung.

 

 
Blick auf die Präsentation der Fensternachbauten
 
 

31. August - 3. Oktober 2017
Kinderausstellung "Neue Häuser für das Museum"

Vom 28. bis 31. August beschäftigten sich 13 Kinder und Jugendliche mit dem Bauen einst und heute. Sie besuchten ein Architekturbüro und eine aktuelle Baustelle, sahen sich im Freilichtmuseum Glentleiten an, wie man in der Vergangenheit baute und überlegten sich schließlich, wie ihr eigenes Traumhaus aussehen sollte.
Diese Traumhäuser sind nun in Form von Modellen an der Glentleiten ausgestellt. Die Präsentation befindet sich im 1. Obergeschoss des Eingangsgebäudes.
Ein Projekt des Bundesverbands Museumspädagogik e.V. im Rahmen von "Kultur macht stark" gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.


Rückblick 2017

19. März - 9. Juli 2017
Volk - Heimat - Dorf
Ideologie und Wirklichkeit im ländlichen Bayern der 1930er und 1940er Jahre

Die Ausstellung "Volk – Heimat – Dorf" richtet ihren Fokus speziell auf den ländlichen Raum in den 1930er und 1940er Jahren und ermöglicht dabei neue Einblicke in ein schon vielfach beleuchtetes Thema.

Was änderte sich im Dorf nach der Machtergreifung Hitlers im Jahr 1933? Dieser zentralen Frage möchte die Ausstellung nachgehen und dabei schlaglichtartig wichtige Aspekte des Landlebens aufgreifen. Propagandaschriften über "Erzeugungsschlachten" und Anleitungen zur Seidenraupenzucht dokumentieren den starken Einfluss der NS-Politik auf die Landwirtschaft. Hinterlassenschaften der Hitlerjugend, des Reichsarbeitsdienstes und des Winterhilfswerkes künden von der nationalsozialistischen Durchdringung der Gesellschaft – auch in der Provinz. Und scheinbar harmlose Exponate wie Honigschleudern und Kochkisten, Kleider und Kinderspielzeug offenbaren auf den zweiten Blick, dass auch das als einfach und idyllisch propagierte Landleben alles andere als unpolitisch war.

Die Ausstellung zeigt historische Exponate und Dokumente aus ganz Bayern. Interviews, Filme und Animationen dokumentieren eine Zeit, die weit über das Jahr 1945 hinauswirkte und deren Folgen mitunter bis in die Gegenwart zu spüren sind. Ein Begleitband mit gleichem Titel vertieft und erweitert die Themen der Ausstellung (288 Seiten, 19,95 Euro).

Ein Gemeinschaftsprojekt der süddeutschen Freilichtmuseen.

 
Kinderausstellung Neue Häuser für das Museum
 
Sonderausstellung 2017: Volk - Heimat - Dorf
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