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Aktuelle Projekte

Aufwertung Sammlungsbestand "Textilien" – Projekt zur umfassenden Bestandsoptimierung

Ein Teil der aus über 13.000 Objekten bestehenden Textilsammlung wird seit einigen Jahren konservatorisch und inhaltlich überarbeitet und damit auf einen optimierten Standard gebracht, der eine langfristige Lagerung begünstigt. Es handelt sich um im ländlichen Oberbayern getragene Kleidung aus der Zeit ab der 2. Hälfte des 19. Jh. bis in die 1990er Jahre.

In einem ersten Schritt wurden die Textilien zur Beseitigung von Schädlingsbefall einer Begasung mit Stickstoff unterzogen. Anschließend führten MuseumsmitarbeiterInnen eine Reinigung und eine allgemeine Sichtung jedes einzelnen Stücks durch. Die konservatorische Bearbei-tung, eine danach erfolgte Nachinventarisierung bzw. Ergänzung eines vorhandenen Objekt-Datensatzes zusammen mit der Anfertigung von digitalen Bildern werten den Sammlungsbestand qualitativ auf.

Bevor die Textilien ins Depot kommen, werden sie objektschonend in säurefreie Kartons verpackt, die eine langfristige Archivierung gewähr-leisten. Durch die Einführung einer systematischen Standortverwaltung hat sich auch die Zugänglichkeit der einzelnen Objekte verbessert.

 

 

Eine Restauratorin beim Verpacken von Textilien

 
 
Neupräsentation Gebäude aus Brandstätt "Wagnerhäusl"
(Gebäude Nr. 21) als inklusives Projekthaus

Seit 19.3.2016 gibt es ein Angebot, das sich gleichermaßen an blinde, sehbehinderte und sehende Besucher richtet - selbstständig erkundbar für Kinder und Erwachsene.

Freuen Sie sich auf
  • eine inklusive Präsentation zum Leben in einem Kleinanwesen
  • einen vielgestaltigen Aktivbereich zum Wagnerhandwerk mit seinem Werkstoff Holz
  • regelmäßig Handwerksvorführungen in der Wagnerwerkstatt

Ein Haus für alle Generationen – begreifbar, anschaulich, inklusiv!

Bei der Umsetzung wurde das Freilichtmuseum unterstützt durch die Bayerische Sparkassenstiftung, den Bezirk Oberbayern, den Freundes-kreis Freilichtmuseum Südbayern e.V., die Landesstelle für die nicht-staatlichen Museen in Bayern und den Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. 

 

Handgefertigtes Bauernhofmodell aufgestellt

Das Modell im Maßstab 1:10 zeigt typische Gebäude und Gerätschaften, die noch bis in die 1920er Jahre hinein auf einem oberbayerischen Bauernhof genutzt wurden. Die Miniaturgegenstände bilden die ländliche Arbeitswelt in der Zeit vor der Technisierung der Landwirtschaft ab. In den ersten Jahren des Freilichtmuseums Glentleiten fertigte der spätere Museumsmitarbeiter Hans Sonner die Anlage für eine Sonderausstellung. Ab 1977 präsentierte die Glentleiten sie dauerhaft. Für die Herstellung des Hofes benötigte der Leihgeber nach eigenen Angaben etwa 1.500 Stunden in Feierabendarbeit. Nun wurde das Modell umfassend gereinigt und ist im 1. Obergeschoss des Eingangsgebäudes wieder zu sehen.

 

 

Tastmodell vor dem Wagnerhäusl

 

 

Bauernhof-Modell
 
     
     
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