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Aufbau Hofanlage aus Oberzeitlbach

Bei der Hofanlage aus Oberzeitlbach (Hausname "Oberländer") bei Altomünster handelt es sich um einen Dreiseithof, bestehend aus Wohnhaus und Stallstadel, beide neu erbaut um 1763, und Remise aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Zu dem für die Region mittelgroßen landwirtschaftlichen Anwesen gehörten ca. 45 ha Fläche mit Äckern, Wiesen und Wald. Angebaut wurden Getreide, Kartoffeln und Rüben. Damit rückt eine für die Region typische landwirtschaftliche Nutzung in den Blick. Das Anwesen war bis 1979 bewirtschaftet.

Das Wohnhaus dieses Hofes ist das erste Architekturexponat an der Glentleiten, das aus dem nördlichen Oberbayern stammt. Mit den verputzten Ziegelwänden und dem hohen Sparrendach unterscheidet es sich deutlich von den bisher gezeigten Gebäuden.

Ziel des Wiederaufbaus ist es, die Hofanlage im Zustand der 1950er Jahre präsentieren zu können.

Aufwändige Vorbereitungen

Mit dem Oberländer-Hof aus Oberzeitlbach kann Ihnen das Freilichtmuseum Glentleiten zukünftig ein Stück nördliches Oberbayern präsentieren. Bis allerdings die historischen Bauteile an ihrem neuen Standort wieder zu einer kompletten Hofanlage zusammengefügt werden können, bedarf es umfassender Vorbereitungen:

Gelände

Der ursprüngliche Standort des Hofs weist eine leichte Hanglage  auf, was auf dem hügeligen Museumsgelände an der Glentleiten gut aufgegriffen werden kann. Dennoch sind neben dem Aushub der Baugruben weitere Erdarbeiten notwendig, um das Umfeld passend zu modellieren.

Wege

Der Oberländer-Hof wird in einem neuen Bereich des Museumsgeländes wiederaufgebaut, daher müssen komplett neue Wege angelegt werden – zunächst für die Baufahrzeuge, später dann für Besucherinnen und Besucher.

Keller/Fundamente

Um einen dauerhaften Erhalt der Gebäude zu gewährleisten, erhalten die einzelnen Gebäude im Museum ein modernes Fundament, im Falle des Wohnhauses sogar einen kompletten Keller.

Für Sie werden die meisten dieser Maßnahmen weitgehend unsichtbar sein, für den Schutz der Bauten und den Museumsbetrieb sind sie unerlässlich.