Sprungziele
Seiteninhalt

Schafe

Alpine Steinschafe

Alpine Steinschafe
Alpine Steinschafe

Das Alpine Steinschaf ist eine der ältesten Schafrassen überhaupt. Es stammt direkt vom ausgestorbenen Zaupelschaf ab und ist hervorragend an die schwierigen Gelände- und Klimabedingungen des Hochgebirges angepasst.

Die Tiere sind klein und leicht. Ihre Klauen sind hart und bieten im steinigen Gelände sehr gute Trittsicherheit. Die in allen Farben vorkommende Mischwolle aus groben Grannenhaaren und feinen Wollhaaren schützt den Körper vor dem regenreichen Alpenklima. So können die Tiere für Rinder unzugängliche Hochlagen im Gebirge nutzen.

Verbreitet war das Alpine Steinschaf im ganzen Ostalpenraum. Noch vor 100 Jahren gab es über 200.000 Tiere. Heute zählt sie mit ca. 800 Stück in Bayern zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Schafrassen.

Braune und Weiße Bergschafe

Braune Bergschafe
Braune Bergschafe

In den bayerischen und österreichischen Alpengebieten ist das Bergschaf in seinen verschiedenen Schlägen die typische Schafrasse. Harte Klauen, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit befähigen diese Rasse, Hochalmflächen noch bis zur Schneegrenze zu nutzen. In dieser Höhenlage müssen die Tiere starke Temperaturunterschiede und Hungerperioden infolge von Wetterstürzen überstehen.

Das Bergschaf geht auf das Zaupel- bzw. Steinschaf sowie insbesondere auf das norditalienische Bergamaskerschaf zurück. Ursprünglich gab es viele verschiedene Schläge, die in Deutschland in den 1930er Jahren zusammengefasst und vereinheitlicht wurden.

Das Braune Bergschaf ist etwas leichter als das Weiße Bergschaf. Beide Rassen gelten als stark gefährdet.