Museumsgeschichte in Objekten
Die Ausstellung „AlltagsSchätze“ erzählt anhand ausgewählter Objekte aus der Museumssammlung spannende und berührende Geschichten von den Menschen, die sie einst besessen haben. So ist ein archaisch wirkender, über 7,5 m langer Einbaum vom Starnberger See ebenso zu sehen wie ein „Marterl“, das vom tragischen Tod einer Bergbäuerin Zeugnis gibt.
Außerdem erfahren die Besucherinnen und Besucher mehr dazu, wie die Sammlung entstanden ist und weiterentwickelt wird, aber auch, welche Objekte den Menschen der Region besonders am Herzen lagen. Denn solche Gegenstände blieben eher erhalten und finden sich daher auch in größerer Zahl im Bestand der Glentleiten – beispielsweise die in der Ausstellung gezeigten Lourdes-Madonnen von Klein bis Groß.
Im Eingangsbereich der Schau beeindruckt darüber hinaus ein raumhoher Setzkasten mit einer Fülle ausgewählter Stücke, die einerseits Schlaglichter auf fünf Jahrzehnte Glentleiten und andererseits auf das Museumsteam selbst werfen: Neben einem Haarbild, das an eine junge Verstorbene erinnert und als erstes Objekt in die Sammlung kam, sind unter anderem auch mittlerweile historisch gewordene Arbeitsgeräte der Museumshandwerker oder ein auf den ersten Blick kurios erscheinendes Hilfsmittel der Hausforschung zu entdecken.
Im Eingangsbereich der Präsentation sind Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen aufgefordert und können ihre Lieblingsorte an der Glentleiten in einem Steckbrief vorstellen.
Die Ausstellung ist vom 21. März bis 8. November 2026 zu sehen.









