Backhaus aus Arget

Ein kleines Haus ohne Fenster. Am Tor ist der Giebel oben von Ruß geschwärzt.

Präsentationszeit: um 1930

Auf dem Land war es bis etwa 1950 üblich, Brot selbst zu backen. Zu den Nebengebäuden eines Hofs zählten daher häufig Backhäuser, die aus Gründen des Feuerschutzes meist frei stehend errichtet wurden (siehe auch die Backhäuser 13b, 31a, 42).

Gemauert ist es aus Ziegeln und Kalktuff. Es besteht aus einem Vorraum und dem eigentlichen Backofen und besitzt einen gemauerten Rauchabzug. Das birnenförmige Backofengewölbe wurde im Museum aus neuen Ziegeln aufgebaut und mit Lehmmörtel vermauert. Dadurch kann der Ofen heute noch zum Brotbacken genutzt werden.

Gut zu wissen:

Von Mai bis Oktober wird das Backhaus regelmäßig in Betrieb genommen – meist donnerstags. Sie können das im Museum gebackene Brot direkt vor Ort erwerben.

Wenn Sie mehr zum Brotbacken in früheren Zeiten wissen möchten, schauen Sie doch auf Google Arts & Culture vorbei. Dort zeigen wir, welche Arbeitsschritte notwendig waren, bis am Ende herrlich duftendes frisches Brot aus dem Ofen kam: Brotbacken auf dem Bauernhof — Google Arts & Culture