Präsentationszeit: 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
Wirtschaftliche Grundlagen: Das Anwesen hatte kaum Grundbesitz. Die Bewohner übten bis Ende des 19. Jahrhunderts neben einer kleinen Landwirtschaft das Wagnerhandwerk aus.
Wie viele Bauern waren auch die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hofs immer auf Nebenverdienste angewiesen, denn das Anwesen verfügte nur über sehr wenig Grundbesitz. Zeitweilig erwirtschafteten sie diese Einkünfte als Wagner. Als dann das Gebäude ins Freilichtmuseum übernommen wurde, richtete man im ehemaligen Stall eine Wagnerwerkstatt ein.
Gut zu wissen – ein Haus zum Hören, Fühlen und Begreifen
Konzeptionell verfolgt die Präsentation einen inklusiven Ansatz und wendet sich gleichermaßen an blinde oder sehbehinderte Menschen, an sehende Besucherinnen und Besucher sowie an Kinder. Inhaltlich gliedert sich das Gebäude in zwei Bereiche: Wohnteil und historische Wagnerwerkstatt. Objekte zum Anfassen, Audiostationen und Zitate illustrieren den Alltag in einem Kleinhäusleranwesen. Zusätzlich ermöglichen spezielle Orientierungshilfen und eine subtile Ausstellungsgestaltung ein barrierearmes Erlebnis. Hausumgriff und Garten wurden in die Entwicklung des inklusiven Rundgangs mit einbezogen.






