Mittelalterliche Goldstickerei: Ist alles Gold, was glänzt?

  • Handwerk / Technik

Sonntag, 11. Oktober 2026

11 bis 16 Uhr

Schauen Sie der Künstlerin über die Schulter!

Ein Mensch stickt unter einer Lupe ein Motiv mit Goldfaden

Die Goldstickerei war im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit streng reglementiert: Die Sticker (es waren fast ausschließlich Männer) hatten sich meistens in Zünften zusammengeschlossen. Wie richtig gestickt werden sollte, von wem, mit welchem Material und wann das Arbeiten überhaupt erlaubt war, hatte man untereinander vereinbart.
Es wurde serienmäßig für den Klerus und die Oberschicht produziert – und zwar mit Arbeitsteilung, damit die Stickarbeit schneller voranging.

Schauen Sie Acupictrix Dr. Jessica Grimm bei ihrer kunstvollen Arbeit über die Schulter und erleben Sie die Sticktechniken des sogenannten Or nué, das Unterlegen des plastischen Hintergrundes und das Sticken geometrischer Muster.

Veranstaltungsort

Stube des Zehentmaier-Hofs aus Sauerlach (Gebäude Nr. 11)

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    Mehrere blaue eingefärbte Keramiktassen und Schüsselchen stehen auf einem Brett. Eine Person ritzt mit einem spitzen Gegenstand Muster in einer der blauen Schalen und nimmt dabei die blaue Farbe ab.