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Das Eingangsgebäude

"Mich hat an den Bauernhäusern der Gegend, in der ich aufgewachsen bin, immer begeistert, dass einer einfachen äußeren Geometrie ein vielschichtiges Inneres, sowohl im Hinblick auf die Funktion, als auch die Konstruktion, gegenübersteht. Dieses Prinzip hat uns auch beim neuen Eingangsgebäude des Freilichtmuseums Glentleiten inspiriert." Florian Nagler, Architekt

Viele Funktionen unter einem Dach

Am 19. März 2018 ging das neue Eingangsgebäude des Freilichtmuseums Glentleiten in Betrieb. In dem 72 m langen Bau des Büros Florian Nagler Architekten aus München sind viele Funktionen unter einem Dach vereint: Empfang und Kasse, Museumsladen, Sonderausstellungsraum, Gastronomie mit Schaubrauerei und Veranstaltungsraum.

Der Neubau war nötig geworden, weil weder die ehemalige Eingangssituation noch die Gastronomie im Starkerer Stadel mehr dem entsprochen hatten, was Besuchende von einem modernen Museum erwarten. Vor allem spielten aber auch sicherheitstechnische Aspekte eine Rolle: So mussten beispielsweise aus Brandschutzgründen der Medienraum und auch das Dachgeschoss im alten Eingangsgebäude geschlossen werden.

Baugeschichte

2012 hatte der Bezirkstag von Oberbayern deshalb den Beschluss gefasst, für sein Freilichtmuseum in Großweil ein neues Eingangsgebäude errichten zu lassen. Ein Jahr später fand ein europaweit ausgeschriebener Wettbewerb statt, an dem sich fast 300 Architekturbüros beteiligten. Die Wahl der Jury fiel auf den Entwurf des Büros Florian Nagler Architekten aus München. Nach den anschließenden Feinplanungen wurde am 29. August 2016 mit den Bauarbeiten begonnen. Am 21. Juni 2017 wurde Richtfest gefeiert, und zu Josefi 2018 ging das Gebäude in den Betrieb.

Auszeichnungen

Seither ist der Eingang für zahlreiche Architekturpreise nominiert gewesen, zum Beispiel

  • den Bayerischen Tourismus Architektur Preis "artouro 2019" der Bayerischen Architektenkammer,
  • den DAM-Preis des Deutschen Architekturmuseums (Finalist) oder
  • den constructive alps-Wettbewerb der Schweiz und Liechtensteins für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen.