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Ziegen

Walliser Schwarzhalsziege (nicht reinrassig)

Walliser Schwarzhalsziege
Walliser Schwarzhalsziege

Die Walliser Schwarzhalsziege gilt als eine der ältesten Hausziegenrassen der Welt. Man nennt sie auch Sattelziege, Halsene, Vispertalerziege oder Gletschergeiß und sie zeichnet sich neben ihrem langen, zotteligen Fell und ihrer Zweifarbigkeit vor allem durch ihre Robustheit und geringen Anspruch aus.

In den 1970er Jahren war diese Hochgebirgsrasse stark gefährdet. Durch das Engagement von Vereinen und Privatpersonen konnte der Bestand wieder erhöht werden, doch noch heute zählt die Walliser Schwarzhalsziege zu den gefährdeten Haustierrassen.

Pfauenziege (nicht reinrassig)

Pfauenziege
Pfauenziege

Die Pfauenziege ist eine alte Schweizer Gebirgsziegenrasse, deren Ursprung in den Kantonen Graubünden und Tessin liegt. Der Name Pfauenziege geht wohl auf einen Lesefehler zurück, der aus dem eigentlichen V ein U werden ließ. Ursprünglich hieß die Ziegenrasse Pfavenziege - "Pfaven" ist das rätoromanische Wort für Flecken. Die dunklen Flecken und Streifen, die von der Nase bis zu den Hörnern verlaufen, kennzeichnen die Tiere. Auch der charakteristische weiße Fleck auf der stets schwarzen hinteren Flanke könnte namensgebend gewesen sein.

Bei den Rassebereinigungen 1938 wurde die Ziege nicht offiziell anerkannt, was zur Folge hatte, dass der Bestand stark zurückging. Durch Interessensgemeinschaften und die Organisation ProSpecieRara, die sich für die Zucht der Rasse einsetzten, konnte der Bestand wieder auf etwa 300 Tiere ausgebaut werden.